Libreoffice blieb beim Starten immer hängen

Problem
Nach dem Starten zeigt Libreoffice sein Splash-Bild normal, beginnt dann ein kleines Fenster in der Mitte
aufzubauen, bleibt dabei aber hängen (nur die Umrandung des Fensters (vom Fenstermanager) ist zu sehen).
(Im Inneren des Fensters bleibt meist der Rest vom Libreoffice-Splashscreen stehen)

Bevor man das eingefrorene libreoffice hart abschießt, sind laufen folgende beiden Prozesse:
5587 5564 0 11:32 pts/9 00:00:00 /usr/lib64/libreoffice/program/oosplash
5604 5587 1 11:32 pts/9 00:00:00 /usr/lib64/libreoffice/program/soffice.bin --splash-pipe=5

Wenn man Libreoffice aus einem Terminal heraus startet, ist das Verhalten gleich. Libreoffce friert ein,
bevor irgendwelche Ausgaben auf die Konsole geschrieben werden.

Es spielt keine Rolle, welches Libreoffice-Teilprogramm gestartet wird (Writer, Calc, Impress, Base …)

Neustarten des Systems brachte nichts.

Versionen:
Libreoffice 5.3.0.3-2.1
zypper se -x --details libreoffice
S | Name | Typ | Version | Arch | Repository
--+-------------+-------+-------------+--------+-----------
i | libreoffice | Paket | 5.3.0.3-2.1 | x86_64 | repo-oss
v | libreoffice | Paket | 5.3.0.3-2.1 | i586 | repo-oss

opensuse Tumbleweed mit KDE, Stand ungefähr 2017-02-25
sb_release -a
LSB Version: n/a
Distributor ID: openSUSE
Description: openSUSE Tumbleweed
Release: 20170225
Codename: n/a


uname -a
Linux asuse 4.10.0-1-default #1 SMP PREEMPT Mon Feb 20 16:47:26 UTC 2017 (81ace5a) x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

Lösung

rm $HOME/.config/libreoffice/4/.lock

Advertisements

Deaktivierung von USB-Autosuspend

Problem

Sporadisch gehen Tastenanschläge verloren, meist die erste Taste nach (auch ganz kurzen) Tipp-Pausen.
Auch der erste Mausklick nach einer war Zeit des Maus-Nichtbenutzens ging oft ins Leere.

Lösung

Entsprechend https://www.peterdavehello.org/2015/06/stop-the-annoying-usb-autosuspend-under-ubuntu-linuxmint/
bzw. http://askubuntu.com/questions/80638/how-to-disable-auto-power-off-of-usb-devices-like-usb-mouse/301416#301416
(2017-Feb-20, Sven: USB-autosuspend abschalten, weil sonst die Tastatur Anschläge verliert)

in /etc/rc.local eintragen:

for sys_path in /sys/bus/usb/devices/*/power/level; do
echo on > $sys_path
done

Akonadi-Migration

Akonadi-Version: 16.12.2-1.1 auf openSUSE 64bit.

Habe mal wieder mein ganzes Zeug auf einen anderen Rechner migriert.

Alles einfach zu kopieren, hat nicht funktioniert.
Deshalb sauber:

# Auf dem alten System:
akonadictl fsck
akonadictl vacuum  # keine Ahnung welche von beiden was bringt, aber ist sicherer

akonadictl stop
# sicherer noch mit meinem Lahmlege-Script
akonadi-enable 0

# Auf dem neuen System:
akonadictl stop
akonadi-enable 0 # sicherheitshalber

cd /altes/home/.config
# Alte konfig-Dateien kopieren:
cp emailidentities emaildefaults mailtransports mailviewerrc kmail2rc  ~/.config
# und auch noch den ganzen akonadi-Ordner (ginge auch mit einem Befehl)
cp -a /altes/home/.config/akonadi  ~/.config

# reale Mails
cp -a /altes/home/.local/share/local-mail  ~/.local/share/

# und evtl noch andere Order (z.B. Adressbuch) kopieren

# Falls Akonadi schon mal lief, die leere Datenbank beseitigen:
mv  ~/.local/share/akonadi ~/.local/share/akonadi_leer  # oder löschen

# vor dem Wiedereinschalten von Akonadi sicherstellen, dass
# keine Internetverbindung besteht, damit kmail nicht schon Mails läd und falsch einsortiert

akonadi-enable 1
akonadictl start
# jetzt ne Weile warten, bis Akonadi seine Datenbank aufgebaut hat

kmail
# Nun erstmal schauen, ob ein zusätzlicher Eintrag „Lokale Ordner“ automatisch angelegt wurde. Diese lässt sich dann nämlich nicht löschen, daher muss man den eigenen Eintrag „Lokale Ordner“ löschen, eventuelle Optionen übertragen.
Und das alles möglichst vor dem Schritt der gleich beschrieben wird, sonst muss man diesen nämlich nochmal ausführen.

# Jetzt muss man unter den kmail-Settings alle Postfächer durchgehen und jeweils den Mailordner wieder eintragen

# jetzt kann das Internet wieder eingeschaltet werden

 

 

Zu viele Prozesse (bash: fork: retry: Keine Kind-Prozesse)

Problem
Bei OpenSuse 42.2 sagt die Shell plötzlich immer wieder:
bash: fork: retry: Keine Kind-Prozesse
Und ab und zu auch mal:
bash: fork: Die Ressource ist zur Zeit nicht verfügbar

Lösung
Im System sind Grenzen für z.B. die Anzahl der pro Benutzer laufenden Prozesse festgelegt, um „Fork-Bombs“ zu verhindern.

https://ask.fedoraproject.org/en/question/58717/what-is-resource-temporarily-unavailable-mean-in-the-bash-shell/
http://serverfault.com/questions/449363/understanding-ulimit-u

Was bei mir schon geholfen hat: Einige nicht unbedingt benötige Prozesse zu schließen.
Ansonsten kann man ja auch zu einem anderen User wechseln, der darf dann ja noch Prozesse starten.
su

Höhere Limits für später:
Habe gesehen, dass der Wert für ulimit -u
in
/etc/security/limits.conf
definiert wird.